Iván Galán Hompanera

Generativität, Instinktivität und Faktizität

im Denken Edmund Husserls

AD FONTES
STUDIEN ZUR FRÜHEN PHÄNOMENOLOGIE Band 6

Inhalt


Inhalt

Systematische Einleitung 15

a) Kurze Darstellung der Methode der phänomenologischen Regression 19

b) Die paradoxe Konstitution des Urprozesses und die Grenzen

der intuitiven Ausweisungsmethode in der transzendentalen

Phänomenologie 22

c) Die Abbau-Reduktion und die Entdeckung der Triebintentionalität

als vor-affektiver Konstitutionskraft 26

d) Triebintentionalität und progressive Phänomenologie 29

e) Cogito und Faktizität bei Husserl 33

f) Faktizität, Metaphysik und phänomenologische Dialektik 36

ERSTES KAPITEL

Statische und genetische Phänomenologie: Zur Umgrenzung des regressiven Begriffes des Unbewussten 41

I. Das Problem der Gegebenheit in der statischen Phänomenologie 42

a) Horizont und Ding an sich. Das Wechselspiel von Gegebenheit und

Sinnlatenz als Triebfeder der Wahrnehmungsintentionalität: Zur

Umgrenzung einer ersten Vorgestalt des phänomenologischen

Unbewussten 42

b) Bewusstseinsinaktualität und Zeitkonstitution 52

II. Die genetische Phänomenologie und das Problem der

Präphänomenalität 59

a) Die genetische Phänomenologie 59

b) Die Frage nach der Genesis der Intentionalität:

die Sinngenesis als egologische Ursprungsgeschichte 62

c) Die Genesis als athematische Durchgangsschicht der Weltkonstitution.

Präphänomenalität als unbewusste Konstitutionsschicht 65

10 III. Assoziation, passive Synthesis und Unbewusstes 70

a) Assoziation als unbewusste Sinnbildung 70

b) Das Unbewusste als Nullpunkt der Bewusstseinslebendigkeit 81

ZWEITES KAPITEL

Generativität, Instinktivität, Individuation: Grundlagen für eine neue

Auffassung des Unbewussten in der transzendentalen Phänomenologie

Husserls 85

Einleitung 85

a) Regression, Horizont und Endkonstitution: die rückläufige

Bewegung des Wahren in der transzendentalen Analytik 88

b) Generative Phänomenologie als Überwindung der Tautologie: Finks

Entwurf einer progressiven Phänomenologie 90

c) Aufriss des Kapitels 92

I. Instinktivität und Konstitution: Umgrenzung des Problemfeldes

a) Ur-Instinktivität als Grenzphänomen: Grundzüge des

phänomenologischen Konstruktionsverfahrens 92

b) Unenthüllter Instinkt und Horizontstiftung 104

c) Die Vernunft im Instinkt: die verdunkelte Vernunft.

Irrationales Faktum und Rationalität 106

d) Instinktivität und intentionale Psychologie 110

e) Instinktivität als erneuerungsfähiges System 113

II. Individuation, Generativität und Triebintentionalität 116

1. Das generative Paradigma als Erweiterung des transzendentalen Feldes

a) Faktum und Eidos: Zur Umgrenzung der zwei Ebenen der

Weltkonstitution in generativer Hinsicht 125

b) Phänomenalität und Horizont im generativen Kontext 126

c) Übernahme von Fremdem und Überschreitung des Eigenen: die

Triebfeder der generativen Konstitution 129

d) Die Arbeit der generativen Phänomenologie als Genetisierung von

überkommenen Sinnleistungen aufgrund geschichtlicher Besinnung.

Der Status der Geschichte als transzendentales Faktum 130

11 e) Generativität und transzendentale Phänomenologie: zur Kritik von

Anthony J. Steinbocks Gegenüberstellung von generativer und

transzendentaler Phänomenologie 134

2. Generativität und Weltdenken: Grundzüge der generativen

Sinnauslegung von Welt

a) Die geschichtliche Welt und das ,vergemeinschaftete Cogito‘ 137

b) Die generative Sinnbildung als Grenze des Regressionsverfahrens 139

c) Der traditionale Charakter der generativen Sinnbildung:

Das Rätsel der intentional unbesetzten Vergangenheit 141

d) Regressive und generative Sinngenesis 145

e) Die Selbstgegebenheit der Faktizität in der Immanenzsphäre als

Überschreitung der Egologie 146

3. Historizität und Instinktivität als generative Grundlagen der

Individuation

a) Individuation und Geschichte 148

b) Individuation und Natur 153

c) Primordialität und Generativität 157

3. Individuation und Triebintentionalität

a) Die Konstitution der lebendigen Gegenwart 164

b) Triebintentionalität und Leibkonstitution 170

DRITTES KAPITEL

Husserls Ethik im Übergang von der formalen Axiologie zur Faktizität des

absoluten Sollens

A. Husserls apriorische Ethik: Formale Axiologie und

Willensphänomenologie

Einleitung 177

I. Phänomenologie und Vernunftkritik: Erläuterung einiger

Grundbegriffe. Die Abwehr des Skeptizismus als die leitende Absicht der

frühen Ethik Husserls

a) Die intentionale Analytik als methodischer Grundschritt zur

Herausarbeitung einer radikal fundierten Vernunftkritik 183

b) Der Begriff der Einstellung als Leitfaden zur Abgrenzung der verschiedenen Vernunftgebräuche. Transzendentale Reduktion

als Mittel zur Herausarbeitung eines reinen praktischen Feldes 193

12 c) Analogie zur Logik als Mittel zur Abwehr des praktischen

Skeptizismus 195

II. Formale Axiologie

a) Apriorische Wertgesetze als Gesetze vernünftiger Konsequenz 203

b) Das Gesetz von der Wertübertragung 206

c) Der Satz vom Widerspruch und das Gesetz der Wertkollision 208

d) Das Gesetz der Wertfreiheit 210

e) Das Gesetz vom ausgeschlossenen Vierten 211

f) Gesetze der Wertvergleichung: Wertsteigerung und Wertkollektion 212

g) Wertsummation, Wertproduktion, Wertkomposition 215

III. Willensphänomenologie

a) Die Notwendigkeit einer Willensphänomenologie 217

b) Der Wille und seine Wesensgestalt: Unterschiede zwischen Wollen

und Wünschen 218

c) Die Struktur des Handlungswillens 223

d) Das Absorptionsgesetz als höchstes Wahlgesetz und der

kategorische Imperativ 227

B. Kontingenz, Faktizität und absolutes Sollen:

Grundzüge der späten Ethik Husserls

Einführung 228

I. Absolutes Sollen, Faktizität und Wesensnotwendigkeit

a) Das absolute Sollen und die Absage an das Paradigma der logischen

Analogie als Leitfaden zum Aufbau der Ethik. Auf der Suche nach

neuen Begründungswegen 232

b) Logische und praktische Evidenz: Die Unselbstständigkeit der praktischen Vernunft 233

c) Wesensnotwendigkeit und Eidetik in der ersten Phase des ethischen

Denkens Husserls. Die faktische Dimension des absoluten Sollens.

Überleitung zum Problem seiner Begründung 237

d) Absolutes Sollen: praktische Sinnbildung und Teleologie 240

e) Rationale und außerrationale Begründung 245

II. Absoluter Ruf, Welt und Gemeinschaft: Die kosmologische Dimension des absoluten Rufes 246

13 III. Person und Liebe: die Person als Auswirkungsfeld der Liebe 261

a) Persönliche Individualität und genetische Konstitution in

den Ideen II 262

b) Liebe und absoluter Ruf 267

VIERTES KAPITEL

Faktizität und Fremderfahrung

Einleitung 275

a) Die Entdeckung der transzendentalen Tatsächlichkeit 277

b) Intersubjektivität, Faktum und Eidetik 282

c) Die V. Cartesianische Meditation 285

d) Raumbegriff und Geschichtlichkeit 289

Schlussbetrachtung 291

Literaturverzeichnis 301


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